Moin zusammen
OC-Anteil:
Mein Name ist Jannis, eher bekannt unter meinem Spitznamen „Monty“, hier wahrscheinlich ziemlich ausschließlich über meinen IC-Nick.
Wenn’s von Relevanz sein sollte, ich wohne tatsächlich in Norddeutschland im Kreis Schleswig-Flensburg
Vom Beruf bin ich gelernter Fachinformatiker der Systemintegration, auch wenn ich gestehen muss in dem Bereich (zumindest laut IHK-Definition) nicht wirklich gearbeitet zu haben.
Ich bin Angestellter in einem Telekommunikationsunternehmen, in dem ich auch meine Ausbildung absolviert habe und beschäftige mich dort (ganz) grob gesagt mit dem Thema Netzwerkanbindung auf nationaler Ebene.
Auf Flensburg bin ich nun seit fast genau einem Jahr unterwegs, habe vor Flensburg was FiveM, respektive GTA5-RP nur bedingt Erfahrung vorzuweisen, meist sind dort nur temporäre Abstecher mit unter 150Std Playtime zu verzeichnen, dafür allerdings auch HC-RP, was bekanntlich sehr Anfällig für Störungen ist.
Bezüglich Arma3 RP dürften es auch nur knapp unter 1000 Stunden insgesamt gewesen sein.
Warum ich diese Zeilen nun hier schreibe? Ganz einfach: Ich möchte meiner zweiten Heimat gerne etwas zurückgeben, nicht nur den Spielern, sondern auch den Verantwortlichen die sich hier kümmern.
Das Ganze ist nicht ganz uneigennützig, meine Frau verbringt hier sehr viel Zeit und es gibt nichts schlimmeres als eine grantige Dame (oder Partner allg.) daheim zu haben die sich stundenlang aufregt wegen irgendwelcher „besonders lustigen“ Zeitgenossen die anderen ihre Tagespläne und/oder den Spielspaß ruinieren.
Im Hinblick auf die mir bekannte gewordene Personaldecke (wenn man das so beschreiben möchte) bezogen auf den Support, könnte ich mir vorstellen hier für etwas Entlastung zu sorgen im 1st-Level.
Technisches Verständnis ist nachvollziehbarer Weise vorhanden, Script-Kenntnisse bzgl. FiveM aber nicht.
Wichtig zu erwähnen wäre hier: ich habe kein Interesse Vollzeit-Supporter zu werden, es geht mir hier mehr darum zu unterstützen und eingreifen zu können wenn’s „brennt“ (oder Wale regnet) um akute Gefahren der höheren Natur von den Spieler fern zu halten, bzw. die Auswirkungen einzudämmen. Zusätzlich könnte ich in Leerlaufzeiten auch die typischen Kleinstprobleme (versuchen) zu lösen oder Guides aktualisieren bzw. erstellen damit wir nicht mehr als nötig auf externe Informationsquellen (mit Fremdwerbung) verweisen müssen.
Zu meiner Person im allgemeinen nochmal abschließend:
- Ich bin durchaus kommunikativ, habe aber manchmal Probleme „kopflos“ auf Leute zuzugehen (angerufen werden ist okay, selbst anrufen bedarf Bedenkzeit).
- Ich kann Aussagen sinnvoll hinterfragen und potentielle Emotionen von Gesprächspartnern meist zielführend ausblenden um mir ein möglichst neutrales Bild zu verschaffen.
- Ich kann ziemlich gut IC und OoC trennen und habe auch keine „Feindschaften“ mit Spielern oder deren IC-Identitäten (sofern ich davon weiß) .
- Ich weiß mit Informationen bzw. deren Klassifikationen (OoC+IC) umzugehen.
- Ich kann über Fehler meinerseits zeitnah rekapitulieren (sollte mich etwas verletzen oder deutlich negativ tangieren, entferne ich mich eigentlich immer aus der Situation um nicht unnötig emotional unbedacht zu reagieren oder mich zu verhalten, i.d.R. verweise ich entsprechend auch auf diesen Umstand) und anschließend bewertet argumentieren.
Probleme die vakant sein könnten:
- Die physische Nähe zu meiner Frau (selber Raum): diesem Umstand bin ich mir allerdings dauerhaft bewusst, kann für Gesprächsanteile dank Funk-HS auch notwendigen Abstand generieren, allerdings sollten Interaktionen notwendig sein ist dieser nicht durchgehend zu gewährleisten
- Meine Position beim DRK: Auch wenn das Regelgeschäft sicherlich genug Möglichkeiten bietet auch hier zu unterstützen, muss ich schauen das meine Anwesenheit bei Meetings (langfristig terminiert) oder bei Problemfällen (kurzfristig terminiert) möglich ist, der überwiegende Teil bzgl. Leitungsthemen, Konzepten und Prozessen liegt ohnehin direkt beim Schmuck (da kommen meist nur zeitunkritische Meinungsforderungen).
Meine Arbeitszeiten liegen momentan im Bereich von 9-17 Uhr (verschieben sich bedingt durch Gleitzeit und HomeOffice Faktor nur begrenzt), schriftliche Erreichbarkeit für wichtiges (intern) via DC oder anderen Möglichkeiten kann beinahe ganztägig ermöglicht werden. Die normalen Online-Zeiten sind meist 17:15 – 00:30 (wobei das auch bestimmt wird ob am nächsten Tag Termine in Präsenz vorliegen), darüber hinaus könnte ich auch mal in der Mittagspause nach dem Rechten schauen (diese würde ich grob auf max. 1Std beziffern).
Ich hab jetzt sicherlich das ein oder andere was ich noch schreiben wollte vergessen, falls Ihr noch was habt steh ich natürlich gern zur Verfügung.
Gleich folgt nochmal mein IC Stuff, wegen weil TL;DR sag ich aber erstmal Tschüss Tschüss
IC-Hintergrund:
Auf Flensburg bin ich unter dem Namen „Harry Holsten“ bekannt. Ich treibe mich jetzt fast genau ein Jahr lang (ohne besondere Unterbrechung) in unserer Stadt herum, entsprechend bin ich auch schon etwas rumgekommen.
Nach einer typischen Eingewöhnungsphase stand für mich mein Entschluss relativ fest mich in den Bereich der öffentlichen Dienste zu orientieren, dies schien mir einfach am besten zu passen.
Da ich an sich kein Freund von Waffengewalt bin, und mein Latein durchaus eingerostet war/ist, bin ich damals bei den Mechanikern eingestiegen.
Rückblickend kann ich, selbst auch heute noch sagen, die Zeit dort war angenehm und sehr lehrreich. Man konnte super Kontakte knüpfen und die Leute waren mit wenigen Ausnahmen immer nett zu seinem.
Hin und wieder gab es natürlich auch weniger schöne Tage, aber diese waren nicht der Grund warum ich mich damals nochmal umorientiert hatte, dies hatte eher mit meinem „Helfer-Syndrom“ zu tun.
Man muss hierfür vielleicht erwähnen, das die Polizei zu der Zeit eine sehr schwierige Phase auf die Personalstärke durchmachen musste, entsprechend nahm die Kriminalität auf den Straßen zu und das Vertrauen der Bürger in den Staatsapparat sank merklich. Bedingt durch die Belastungen im Dienst verhärteten sich nachvollziehbar die Fronten zunehmend und die Interaktionen verloren an Tiefe und Einfühlungsvermögen.
Zu dieser Zeit war die Werkstatt, bezogen auf die Personalstärke, gut aufgestellt, entsprechend entschloss ich mich nach Rücksprache mit der Führung dort auszuhelfen wo es „brannte“, auch wenn es etwas überheblich schien das typische „Dorf-Sheriff“ Image in die Stadt zu transferieren.
Zum Glück besserte sich die Gesamtsituation der Polizei-Flensburg relativ rasch nach meinem Wechsel, auch wenn nun gerne behaupten würde es hätte an mir gelegen, waren die Hintergründe eher das durch entsprechenden Personalzuwachs zahlreiche engagierte Mitarbeiter hinzugekommen sind, die sowohl fachlich als auch menschlich positiv überzeugen konnten. Auch diese Zeit war sehr lehrreich, unterhaltsam und stellenweise stressig, denn hier geht es schließlich um Straftäter, die mal mehr oder weniger bereit sind auch Menschenleben zu gefährden oder gar bewusst als Druckmittel einzusetzen.
Durch meine Wordgewandtheit gesegnet, doch durch meine Gewaltabneigung (ggf. auch durch fehlendes Talent untermauert) bestraft, habe ich häufig als Verhandlungsführer bei Geiselnahmen der Einsatzleitung assistiert und habe dahingehend gelernt was es heißt wenn Leben auf dem Spiel stehen, aber auch was es bedeuten Blut unschuldiger an den Händen haben zu müssen.
Bedingt durch den Nachzug meiner Frau nach Flensburg, in Verbindung mit der eingeschränkten Work-Life-Balance des Polizeidienstes und anderen Problemen mit Vorgehensweise von übergeordneten Mitarbeitern bis hin zur Führungsebene, habe ich kurz vor einem Burn-Out die Reißleine gezogen und mich aus dem Polizeidienst verabschiedet. Die Reise zu dieser Zeit bis hin zum Kommissar möchte ich dennoch nicht missen, auch diese war prägend.
Nach etwas Zeit in unbezahlter Pension musste ich allerdings feststellen, das meine Art nicht zum Leben als Freiberuflicher geeignet ist. Ein Grund war sicherlich meine Abneigung ggü. Waffen (hinderlich für damals jede aktive Organisation) , sodass ich mich nochmals entschlossen habe meine Berufung im öffentlichen Bereich zu suchen. Da die Polizei keine Option war und die Werkstatt keinen Bedarf hatte, habe ich mich als Quereinsteiger beim DRK wiedergefunden.
Bedingt durch die Erfahrungen bei Einsatzfahrten und Weiterbildungen zum Piloten aus den vorangegangenen Diensten durfte ich bis heute dort auch verweilen.
Mittlerweile darf ich behaupten innerhalb des DRK eine Position inne zu halten die gut zu dem passt was ich mir für meinen Alltag vorgestellt habe.
Neben dem grundsätzlichen Helfen bei gesundheitlichen Problemen im Regelgeschäft, kann ich im Bereich der Luftrettung das Pilotendasein ausleben, parallel dazu wir meiner Person dahingehend vertraut zwischenmenschliche oder prozessbezogene Probleme zu bewerten und hilfreiche Unterstützung zu gewährleisten, darüber hinaus könnte ich bei Bedarf sogar temporäre Entscheidungen treffen sofern diese keinen Aufschub dulden.
So als Person geschätzt zu werden ist überaus befriedigend und ich hoffe ich darf hier auch weiterhin mit Rat und Tat dem Kollegium und der Führung zur Seite stehen.